Die Gaming Laboratories International, LLC (GLI) ist zuständig für die Regulierung und der statischen Analyse von Glücksspiel. Spielautomaten und ihr Betrieb unterliegen einer allumfassenden Regelung. Die geltenden Regeln können je nach Lokalität und vorherrschender Rechtsordnung variieren.

Grundsätzlich wurde die Norm GLI-11 dafür entwickelt, unabhängige Zertifizierungen an die Hersteller zu vergeben, welche die dargelegten Anforderungen erfüllen. Die Voraussetzungen beziehen sich dabei auf eine transparente Arbeitsweise den Spielern und der Aufsichts- bzw. Finanzbehörde gegenüber als auch auf die technische Sicherheit. Unter Diese zählt der Schutz vor Manipulationen sowie die Sicherheit vor Störungen (zum Beispiel bei einer Spannungsunterbrechung).

Weiterer Bestandteil der Anforderungen ist die Position, in denen die Spielwalzen zum Halten kommen. Diese muss über den Spielverlauf hinweg stets gleich verteilt sein und am Ende des Spiels ein Zufallsergebnis zur Folge haben. Es werden dabei Pseudozufallsgeneratoren eingesetzt, welche nach demselben Zufallsprinzip wie das Werfen eines Würfels oder das Finale einer Roulette-Runde handeln.

Unterliegt ein Spielautomat also der Norm GLI-11, kann die Wahrscheinlichkeit des Spiels auf Basis der sogenannten PAR Sheets mathematisch berechnet werden. Anhand dieser Berechnung kann eine Auszahlquote (RTP) sowie die Volatilität des jeweiligen Spielautomaten ermittelt werden.

Die Berechnung eines mechanischen bzw. elektromechanischen Spielautomaten ist dabei zwar grundsätzlich möglich aber vergleichsweise sehr aufwändig.

Auch die Berechnung von den heutigen programmgesteuerten Spielautomaten, welche teilweise eine riesige Anzahl von Haltepositionen der bis zu 6 Walzen aufweisen, kann sehr kompliziert werden. Für die Ermittlung der Wahrscheinlichkeiten und Gewinnoptionen kann hierbei eine mathematische Modellierung mittels einer Markow-Kette (spezieller stochastischer Prozess) notwendig sein.